Start FAQs

Nachstehend unsere FAQ-Themen. Sollten Sie eine Frage haben welche hier nicht beantwortet ist, kontaktieren Sie uns bitte.

Fragen zur Hundeschule

Wer oder was ist die Dietenheimer Hundeschule ?

Wir sind die IRJGV Gruppe Mittleres Illertal e.V., besser bekannt als Dietenheimer Hundeschule. Alle Mitglieder bzw. Übungsleiter arbeiten ehrenamtlich und wir haben keine gewerblichen Interessen. Unser Ziel ist eine artgerechte Hundeausbildung ohne Einsatz von Starkzwangmitteln. Wir möchten Familienhunde, die andere weder belästigen noch gefährden.

 

Welche Grundvoraussetzungen für eine Teilnahme an einem Kurs sind zu beachten ?

Für alle von uns durchgeführten Kurse und Veranstaltungen ist ein gültiger Impfpaß und der Nachweis einer Hundehaftpflichtversicherung erforderlich.

 

Ich möchte an einem Kurs teilnehmen, bekomme ich sicher einen Platz ?

Ja, wenn Sie sich bei einem unserer Verantwortlichen vorangemeldet haben, eine Zusage bekommen und zum Anmeldetag erscheinen. Ansonsten können wir Ihnen keinen Platz garantieren, Die Verantwortlichen finden Sie unter Hundeschule-Ansprechpartner auf unserer Homepage.

 

Ich habe ein Problem mit meinem Hund, können sie dieses sicher lösen ?

Dies ist von Fall zu Fall verschieden, daher machen wir Ihnen keine vollmundigen Versprechungen. Sicher helfen wir Ihnen gerne bei der Lösung des Problems, aber auch wir haben keinen Zauberstab in der Tasche und ohne Ihre Mitarbeit geht gar nichts. Auch gibt es Probleme, die wir sicher nicht auf dem Platz lösen können. Unsere Übungsleiter sind gerne bereit sie zu unterstützen.

 

Warum gibt es so viele Kurse in der Dietenheimer Hundeschule ?

Nur ein kleiner Teil der heutigen Hunde haben noch eine Aufgabe. Doch fast alle Rassen wurden zum Arbeiten gezüchtet. Unsere Kurse fördern und fordern Ihren Hund mental und körperlich und machen ihn zu einem ausgeglichenen Begleiter. Ihre Beziehung bekommt eine deutliche Aufwertung und die Kommunikation im Alltag gestaltet sich einfacher.

 

Wie alt sollte mein Hund sein, wenn ich die Ausbildung beginne ?

So jung wie möglich. Hunde lernen ständig und in jeder Situation. Je mehr man ihm anbietet, etwas in unseren Augen vernünftiges zu lernen, um so weniger hat er Zeit, sich Unfug anzugewöhnen. Die alte Mär, ein Hund müsse erst 1 Jahr alt sein, bevor man mit der Ausbildung beginnen könne, steht in direkter Beziehung zur Methode der Ausbildung. Arbeite ich hauptsächlich über Schmerz und Einschüchterung (dies werden Sie bei uns nicht finden), muss der Hund mindestens 1 Jahr alt sein, damit er daran nicht zerbricht. Arbeite ich mit positiver Verstärkung, kann ich problemlos schon mit dem Welpen beginnen.

 

Ist mein Hund nicht schon zu alt für eine Ausbildung ?

Nein. Hunde lernen bis ins hohe Alter, denn auch ein alter Hund muss im Prinzip noch lernen können, einer Gefahr zu entkommen oder eine neue Futterquelle zu finden. Insofern ist es nie zu spät, mit der Ausbildung zu beginnen. Erst, wenn Ihr Hund wirklich nicht mehr laufen will und (fast) nur noch schläft, könnte es allmählich schwierig werden.

 

Kann man zuverlässigen Gehorsam erreichen, ohne ihn zu erzwingen ?

Ja! Hunde lernen neue Verhaltensweisen recht schnell. Schwieriger ist es für sie, das gelernte Verhalten sicher und ohne Verwechslungen mit einem bestimmten Hör- oder Sichtzeichen zu verknüpfen. Am schwersten fällt es Hunden, zu begreifen, dass die Hör- oder Sichtzeichen immer und unter allen Umständen dasselbe bedeuten. So kommt es, dass das ein Hund im Laufe der Ausbildung immer mal wieder -versagt-. Dies hat nichts mit Dickköpfigkeit oder Rebellion zu tun, sondern heißt einfach, dass die Ausbildung noch nicht abgeschlossen ist. Durch geeignetes Training kann man auch mit rein positiver Verstärkung dahin kommen, dass der Hund auch in Situationen mit Ablenkung zuverlässig gehorcht. Oft geht dies sogar besser, da der Hund viel kooperativer und motivierter zur Zusammenarbeit mit dem Menschen ist, wenn er ohne Zwang und Strafe ausgebildet wird.

 

Darf ich denn nun gar nicht mehr schimpfen oder strafen, egal was der Hund macht ?

Doch. Es gibt Situationen, in denen der Einsatz von Strafe der direkteste und einfachste Weg ist, um störendes oder sogar gefährliches Verhalten beim Hund abzustellen. Man sollte aber mit dem -Erziehungsmittel Strafe- immer vorsichtig und respektvoll umgehen, da es starke -Nebenwirkungen- wie z.B. Vertrauensverlust haben kann. Strafe erkauft in der Regel auch nur eine zeitweilige Unterdrückung des Verhaltens, ohne dass der Hund viel daraus lernt. In der Hundeausbildung -durch die der Hund lernt, etwas bestimmtes auf Kommando zu tun- sind Strafen daher auch fehl am Platz. Bei der Erziehung des Hundes -bei der es überwiegend darum geht, dem Hund unerwünschtes abzugewöhnen- kann eine Strafe dagegen ggf. angebracht sein.

 

Gehorcht der Hund später nur, wenn ich Leckerchen dabei habe ?

Nein. Solche schlechten Angewohnheiten des Hundes sind keine unausweichlichen -Nebenwirkungen- einer Ausbildung über Futterbelohnung, sondern Folge von massiven Ausbildungsfehlern. Aufgrund unserer Erfahrung mit belohnungsorientierten Ausbildungsmethoden können wir Ihnen zeigen, wie sie solche Fehler vermeiden und den Eifer Ihres Hundes in gewünschte statt unerwünschte Bahnen lenken.

 

Gehorcht mein Hund auch mal ohne Belohnung ?

Schön wärs! Aber Hunde handeln wie alle Tiere absolut egoistisch. Ein Hund behält nur solche Verhaltensweisen bei, die ihm irgendwelche Vorteile bringen. Verhaltensweisen, die keine Vorteile mehr bringen, sterben früher oder später aus. Das gilt selbstverständlich auch für den antrainierten Gehorsam Ihres Hundes. Das heißt aber keineswegs, dass Sie Ihrem Hund lebenslang für jedes korrekte Befolgen eines einfachen Signals eine Belohnung geben müssen. Ganz im Gegenteil ist es wichtig, dass er nur noch unregelmäßig und eher selten belohnt wird, wenn er die gewünschte Reaktion erst einmal gelernt hat, denn gerade dadurch wird das Gelernte ganz besonders zuverlässig. (Denken Sie nur daran, wie überaus hartnäckig ein Hund bei Tisch bettelt, obwohl vielleicht nur einmal die Woche dabei etwas für ihn abfällt) Außerdem muss die Belohnung nicht immer ein Leckerchen sein, sondern kann auch in anderen Dingen oder Tätigkeiten bestehen, die der Hund gern hat.

 
Foto/Videogalerie
Downloads